Amalgamsanierung bei Zahnarzt Dr. Röder in Wetzlar

Sichere und schonende Entfernung von Amalgamfüllungen

Wegen seiner mangelnden Verträglichkeit mit dem menschlichen Organismus und erwiesener negativer Auswirkungen auf die Gesundheit findet Amalgam in unserer Praxis schon seit vielen Jahren keine Verwendung mehr. Obwohl die Krankenkassen das quecksilberhaltige Füllungsmaterial noch immer für eine kostengünstige und zweckdienliche Lösung halten, raten wir unseren Patienten, Amalgamplomben durch unbedenkliche Stoffe wie Inlays aus Keramik oder Metall ersetzen zu lassen.

In der Zahnarztpraxis Dr. Röder in Wetzlar verfügen wir mit Amalgamsanierungen über langjährige Erfahrung. Wir sorgen dafür, dass sie sicher und schonend erfolgen. Die Amalgamentfernung wird unter speziellen Schutzmaßnahmen durchgeführt. Wir stellen sicher, dass während des Eingriffs auch winzige Partikel abgesaugt werden und nicht über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Im Interesse der Allgemeingesundheit unserer Patienten empfehlen wir Ihnen im Anschluss, eine Ausleitung von Schwermetallen bei einem Facharzt durchführen zu lassen.


Woraus besteht Amalgam?

Amalgam ist eine Legierung, die zur Hälfte aus Quecksilber besteht sowie aus unterschiedlichen Anteilen von Silber, Zinn und Kupfer. Nach dem Mischen der Metalle ist das Amalgam einige Minuten lang weich und lässt sich leicht verarbeiten. Danach härtet es schnell aus und bleibt über mehrere Jahrzehnte haltbar. Aufgrund dieser Eigenschaften wird es seit über 100 Jahren zum Füllen von Karieslöchern vor allem im Seitenzahnbereich verwendet. 

Im Laufe der Zeit löst sich ein Teil des giftigen Quecksilbers aus dem Amalgam und gelangt in den Organismus. Wie andere Schwermetalle reichert es sich in Organen wie Leber, Nieren und Gehirn an. Zu den häufigsten Symptomen einer Quecksilbervergiftung zählen Müdigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen.  

Obwohl Amalgam in Deutschland als Sondermüll entsorgt werden muss, werden Amalgamfüllungen nach wie vor von den Krankenkassen als Standardfüllung angesehen und bezahlt.


Wann ist eine Amalgamsanierung notwendig?

 

✓  Die Haltbarkeit von Amalgamfüllungen ist begrenzt. Beginnt das Material zu korrodieren, besteht die Gefahr, dass vermehrt Quecksilber in den Körper gelangt. 

✓  Treten gesundheitliche Beschwerden auf, die üblicherweise mit einer erhöhten Quecksilberbelastung in Zusammenhang stehen, ist die Entfernung der Amalgamfüllungen ein notwendiger Schritt.

✓  Große Amalgamfüllungen erhöhen mit der Zeit den Druck auf die bestehende Zahnsubstanz, wodurch der Zahn geschwächt wird oder sogar brechen kann.

✓  Wünscht sich ein Patient aus ästhetischen Gründen unauffällige Füllungen in Zahnfarbe, werden die Amalgamplomben entfernt und durch hochwertige Materialien wie Keramik oder Kunststoff ersetzt.

 

Kann Amalgam krank machen?

Infolge von Umweltbelastungen befindet sich bei jeder Person eine geringe Menge Quecksilber im Blut, in Deutschland durchschnittlich 1,5 Mikrogramm pro Liter. Bei mehreren Amalgamfüllungen kann sich die Quecksilberkonzentration im Blut messbar erhöhen. Gesundheitsbehörden betonen, dass die Werte trotzdem weit unter den als gefährlich angesehenen Grenzwerten liegen, gestehen aber ein, dass für bestimmte Personengruppen ein Restrisiko bestehe. 

Nicht wenige Fachleute bringen das giftige Quecksilber mit einer Reihe von Erkrankungen und Beschwerden in Verbindung. Als häufigste Symptome werden Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindelanfälle genannt. Alternativmediziner verweisen auch auf mögliche Zusammenhänge mit Konzentrationsstörungen, Zittern, Taubheitsgefühlen und Lähmungserscheinungen. 

Für Personen, die erwiesenermaßen empfindlich auf amalgambedingte Quecksilberdämpfe reagieren, gelten seit einigen Jahren Einschränkungen. Für die zahnärztliche Behandlung von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren, von Schwangeren und von stillenden Frauen darf Amalgam nicht mehr verwendet werden. Auch Menschen mit Nierenleiden und neurologischen Erkrankungen zählen zu den Risikopatienten.


Symptome einer amalgambedingten Quecksilberbelastung

Das in winzigen Mengen aus Amalgamfüllungen freigesetzte Quecksilber reichert sich über die Zeit im Organismus an. Es kann den Transport von Sauerstoff hemmen und dadurch die Herzleistung schwächen oder eine Art energielosen Zustand auslösen. Da die Kompensationsfähigkeit individuell verschieden ist, können sich Krankheitssymptome unterschiedlich stark bemerkbar machen. Viele der Störungen treten auch bei anderen Erkrankungen auf und können nicht sogleich mit einer chronischen Quecksilbervergiftung in Verbindung gebracht werden.


Nachfolgend sind nochmals die wichtigsten Symptome, auf die man achten sollte, aufgeführt:

✓  Chronische Müdigkeit
✓  Konzentrationsmangel
  Gedächtnisprobleme
✓  Gelenkschmerzen
✓  Kopfschmerzen
✓  Schwindel
✓  Schlafstörungen
✓  Depressionen
✓  Nervosität und Zittern
✓  Taubheitsgefühle
✓  Hautausschläge
  Kieferschmerzen / Kieferkrämpfe


Amalgamfüllungen sicher entfernen

Für die sichere Entfernung von Amalgamfüllungen treffen wir eine Reihe von Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit unserer Patienten.

Damit die beim Ausbohren entstehenden Dämpfe nicht eingeatmet werden, isolieren wir den zu behandelnden Zahn vom Rest der Mundhöhle mit einem sogenannten Kofferdamm, einem Spanngummi auf einem Metallrahmen. Zugleich wird damit verhindert, dass die im Bohrstaub befindlichen Amalgampartikel möglicherweise verschluckt werden. Außerdem verwenden wir einen Nasenschutz, der die Inhalation von Quecksilberdämpfen unterbindet.

Eine Spezialabsaugung sorgt dafür, dass Amalgamreste und Quecksilberdämpfe direkt am Zahn abgesaugt werden. Damit minimieren wir das Risiko, dass schädliche Substanzen in den Organismus gelangen.

Die verwendeten Bohrer laufen auf einer geringen Drehzahl und verfügen über eine spezielle Verzahnung. Dies minimiert die Erwärmung der Amalgamfüllung und wirkt ebenfalls der Freisetzung von Quecksilberdämpfen entgegen.


Alternativen zur Amalgamfüllung

Wir legen großen Wert darauf, dass die verwendeten Werkstoffe hochwertig, dauerhaft und biokompatibel sind, damit künftig Allergien oder Unverträglichkeiten auszuschließen sind. Neben der Allgemeingesundheit findet auch die Zahnästhetik immer mehr Beachtung.

Keramik-Inlays zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine hohe Festigkeit aufweisen und der Zahnfarbe genau angepasst werden können. Sie sind praktisch unsichtbar und unterstützen die natürliche Ästhetik des Gebisses. Die Kosten für Keramik-Inlays müssen in der Regel vom Patienten selbst getragen werden.

Wie Zahnersatz aus Keramik können Komposite gut auf die Zahnfarbe abgestimmt werden und fallen daher nicht auf. Diese Zahnfüllungen sind aus 80 Prozent fein gemahlenem Keramikpulver und 20 Prozent Kunststoff zusammengesetzt, wobei der Kunststoff der Füllung die nötige Festigkeit verleiht. Komposite-Füllungen sind über viele Jahre haltbar und gesundheitlich unbedenklich. 


Amalgamausleitung 

Nachdem Amalgamfüllungen aus dem Gebiss entfernt worden sind, scheint es sinnvoll, auch die im Laufe der Zeit eingetretene Quecksilberbelastung im Körper zu reduzieren. Mit einer gezielten Amalgamausleitung ist es möglich, das vor allem in Organen wie der Leber, den Nieren oder dem Gehirn angereicherte Quecksilber abzubauen.

Wir arbeiten mit kompetenten Therapeuten zusammen, die über das erforderliche Fachwissen und die Erfahrung verfügen, um eine Amalgamausleitung durchzuführen. Die Behandlung nimmt normalerweise etwa ein halbes Jahr in Anspruch. Sprechen Sie uns jederzeit an, falls Sie eine Zusatztherapie dieser Art in Erwägung ziehen!


Kosten einer Amalgamsanierung - zahlt die Krankenkasse?

Welchen Kostenanteil die Krankenkasse bei einer Amalgamentfernung übernimmt, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab, beispielsweise von der Frage, ob ein Allergietest vorliegt und der Eingriff aus gesundheitlichen Gründen als notwendig anzeigt wird. Generell richtet sich der Kostenrahmen nach der Anzahl der Amalgamfüllungen, die entfernt werden sollen. Welches Füllmaterial als Ersatz verwendet wird, ist ebenfalls ein Faktor, der den finanziellen Aufwand mitbestimmt. 

Unsere Patienten, die eine Amalgamentfernung wünschen, bekommen in jedem Fall vorab eine umfassende Beratung.


Amalgamfreie Zahnarztpraxis in Wetzlar

Das Bewusstsein für Umweltbelastungen und dadurch verursachte negative gesundheitliche Langzeitfolgen ist in jüngster Zeit gewachsen. Viele Menschen halten die Entfernung von Amalgamfüllungen für einen wichtigen Schritt, um einen wesentlichen Risikofaktor möglicher Allergien zu beseitigen. Hinzukommen gestiegene ästhetische Ansprüche. Im Gegensatz zu Amalgam sind Füllungen aus alternativen Materialien wie Keramik unauffällig und vermitteln das Gefühl, ein makelloses Gebiss zu haben und unbeschwert lächeln zu können. 

Unsere Zahnarztpraxis Dr. Röder in Wetzlar setzt seit vielen Jahren auf amalgamfreie Zahnfüllungen, um jegliche unnötige gesundheitliche Belastungen für unsere Patienten auszuschließen. Wir halten einen Wechsel zu unbedenklichen, alternativen Zahnfüllungen für eine sinnvolle Entscheidung, zumal der damit verbundene Aufwand relativ gering ist. 

Wollen Sie mehr zum Thema Amalgamsanierung wissen? Wir beraten Sie gerne unter 06441-45878,
per E-Mail oder direkt Online.
Vereinbaren Sie gleich einen Termin! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

 

© Zahnarztpraxis Dr. Thomas Röder & Kollegen 1985 -  2022