Oralchirurgie Wetzlar

Oralchirurgie: Schonende zahnärztliche Operationen

Chirurgische Eingriffe im Bereich der Kiefer- und Mundhöhle erfolgen in unserer Zahnarztpraxis in Wetzlar nach dem neuesten Stand der Zahnmedizin. Aus der Sicht der Patienten bedeutet dies, dass schonende OP-Techniken und die Vermeidung von Schmerzen stets Vorrang haben. Auf diese Weise verringern wir Schwellungen und Beschwerden nach der Behandlung. Zudem erwartet unsere Patienten vor, während und nach dem Eingriff eine sensible individuelle Betreuung durch geschulte Mitarbeiter.


Oralchirurgische Leistungen unserer Praxis in Wetzlar auf einen Blick:

✓  Entfernung von Weisheitszähnen
✓  Behandlung und Entfernung von Zysten und Abszessen
✓  Operative Entfernung von verlagerten Zähnen
✓  Wurzelspitzenresektionen
✓  Knochenaufbau 
✓  Implantologische Eingriffe
✓  Frontzahn-Traumata – Zahn-Unfall

 

Warum Weisheitszähne Beschwerden verursachen

Ähnlich dem Blinddarm, der für die Funktion des Verdauungssystems überflüssig ist, sind Weisheitszähne entbehrlich für die Kaufunktion. Wenn überhaupt, wachsen sie normalerweise zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr heraus. Bei manchen Menschen bietet das Gebiss noch genug Platz, sodass sie sich als hinterste Backenzähne einreihen können. In den meisten Fällen haben sich jedoch die Kiefer im Laufe der evolutionären Entwicklung so stark verkürzt, dass der Platz für Weisheitszähne nicht mehr ausreicht. Früher oder später treten Komplikationen auf.


Wann sollten Weisheitszähne gezogen werden?

Wenn es im Kiefer zu eng wird, drücken Weisheitszähne gegen den Knochen oder auf den benachbarten hintersten Backenzahn und können sogar dessen Wurzel beschädigen.Bakterielle Entzündungen, Zysten und Karies sind weitere unerfreuliche Folgen. Besonders schmerzhaft wird es, wenn Weisheitszähne verdreht oder quer im Kieferknochen liegen. 
Um solche Beschwerden zu vermeiden, ist es angeraten, Weisheitszähne rechtzeitig zu ziehen. Das Gleiche gilt, wenn kieferorthopädische Eingriffe zur Zahnregulierung anstehen. Nach der Entfernung der Weisheitszähne entsteht der nötige Platz, um die erhaltenswerten Zähne gerade auszurichten.
Um sich ein Bild von der Lage der Weisheitszähne im Innern des Kiefers zu machen, stehen dem Oralchirurgen moderne bildgebende Apparaturen wie 3D-Röntgengeräte oder Digitale Volumentomographen (DVT) zur Verfügung. Die eigentliche Entfernung eines Weisheitszahns findet in der Regel unter örtlicher Betäubung statt. 


Operative Freilegung von verlagerten Zähnen

Ist ein Zahn schief gewachsen oder steckt er aufgrund der schrägen Position sogar im Kiefer fest, spricht die Zahnmedizin von einem verlagerten Zahn. Die Fehlstellung beeinträchtigt meist auch die Nachbarzähne. Es entsteht Druck auf ihre Wurzeln. Entzündungen, Eiterungen oder andere Komplikationen können die Folge sein.
Wenn es die Gebisssituation erlaubt, wird ein verlagerter Zahn operativ freigelegt, sodass er aus dem Kiefer wachsen kann. Sitzt der Zahn allerdings tief im Knochen, bleibt oft nur die Lösung, ihn zu entfernen. In jedem Fall erfolgt der oralchirurgische Eingriff in unserer Praxis so schonend wie möglich, damit wichtige Strukturen wie Nervenbahnen und Gefäße nicht geschädigt werden. Das später geplante Einsetzen eines Implantats wird dadurch erheblich erleichtert. Durch Aufnahmen mit unserem digitalen Volumentomographen (DVT) können wir den Eingriff optimal planen und vorbereiten.


Wurzelspitzenresektion

Bei diesem Eingriff entfernt der Arzt wenige Millimeter der Wurzelspitze und den dort befindlichen Entzündungsherd. Nach sorgfältiger Desinfektion versiegelt er den Wurzelkanal mit einer speziellen Füllung. Damit gelingt es meist, die durch Karies und eindringende Bakterien im Zahninneren ausgelöste Entzündung samt der damit verbundenen starken Schmerzen zu beseitigen. Es ist eine letzte Möglichkeit, den Zahn zu erhalten, nachdem eine konventionelle Wurzelkanalbehandlung nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat.
Bei der Wurzelspitzenresektion erhält der Patient meist eine örtliche Betäubung. Um zur Wurzelspitze vorzudringen, durchtrennt der Arzt das Zahnfleisch und schafft eine kleine seitliche Öffnung im Kiefer.
 

 

Implantate - auf eine solide Verankerung im Kiefer kommt es an

Ein Implantat ist eine schraubenähnliche künstliche Wurzel aus einem gewebeverträglichen Material wie Titan. Mit einem kleinen chirurgischen Eingriff wird es in den Kieferknochen schmerzfrei eingesetzt. Nach dem Einheilen wird darauf eine Krone oder ein anderer Zahnersatz befestigt. Der Patient behält weiterhin sein Kaugefühl wie mit eigenen Zähnen.

In unserer Zahnarztpraxis Dr. Röder & Kollegen legen wir großen Wert darauf, Patienten mit Techniken auf dem neuesten Stand der Zahnheilkunde zu versorgen. Als solide im Kiefer verankerte Halterungen für Kronen oder komplette Prothesen vereinen Implantate viele Vorteile. Weil der Kiefer durch das Implantat natürlich belastet wird, bildet sich der Knochen nicht zurück. Auch bleiben anders als etwa bei herkömmlichen Brücken die benachbarten Zähne unangetastet.

Die Haltbarkeit von implantatgetragenem Zahnersatz hängt von der richtigen Verankerung im Kieferknochen ab. Erfahrung und die präzise Arbeit des Implantologen spielen eine wichtige Rolle. Moderne Geräte wie die Digitale Volumentomographie helfen, die Mundsituation zu erkunden und mögliche Komplikationen frühzeitig auszuschließen. Nach detaillierter Planung erfolgt der Eingriff schonend und schmerzfrei.

 

3D-geführte Implantation

Die sogenannte 3D-geführte Implantation ermöglicht ein Höchstmaß an Präzision und Sicherheit auf dem Gebiet der Implantologie. Zentraler Bestandteil ist hierbei eine dreidimensionale Darstellung Ihrer Mundsituation mithilfe der digitalen Volumentomographie, kurz DVT genannt. Diese Aufnahmen geben uns detaillierte Informationen über z.B. Knochendichte, Knochenangebot und Nervenverlauf etc.. Mithilfe der ausgewerteten Daten können wir den bestmöglichen Behandlungsverlauf Schritt für Schritt planen und somit im Vorfeld Risiken bei der Implantation verringern.

Um die Implantate exakt an den richtigen Stellen einzusetzen, wird anhand der gewonnenen Informationen eine Navigationsschablone oder Bohrschablone erstellt. Diese Schablone überträgt die Planung des Computers in den Mund des Patienten. Sie gibt jede Position, Winkel und Tiefe der Bohrung genau vor und vermeidet somit auch sensible Bereiche.
Die 3D-geführte Implantologie stellt sicher, dass unerwünschte Nebenwirkungen und Komplikationen minimiert werden und die gesetzten Implantate ein Maximum an Stabilität haben.

 

Knochenaufbau (Augmentation)

Bei der vor einer Implantation durchgeführten Untersuchung richtet sich das Augenmerk besonders darauf, ob der Kieferknochen stark genug ist. Um das Implantat fest zu verankern, muss das Knochengewebe dick genug sein und seine Zusammensetzung muss eine ausreichende Dichte aufweisen. Wurde beispielsweise nach einem Zahnverlust die betroffene Stelle längere Zeit nicht belastet, kann sich der Knochen zurückgebildet haben. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, eine Behandlung zum Aufbau der Knochenmasse durchzuführen. 
Abhängig davon, an welcher Stelle der Knochenschwund eingetreten ist und wie weit er fortgeschritten ist, bieten sich verschiedene Wege an, um einen Knochenaufbau, auch Augmentation (Vermehrung, Zuwachs) genannt, zu erreichen. Als Aufbaumaterial wird entweder an anderer Stelle entnommene eigene Knochensubstanz, Fremdknochen oder synthetisches Material verwendet.

Das Gebiss ist ständig Belastungen ausgesetzt. Genauso wie ein natürlicher Zahn seine Aufgaben nur erfüllen kann, wenn er im so genannten Zahnfach im Kiefer fest eingewachsen ist, benötigt auch ein Implantat sicheren Halt.Verläuft der Knochenaufbau erfolgreich, kann das Implantat nach der Einheilphase wie alle anderen Zähne belastet werden.

 


Behandlung und Entfernung von Zysten und Abszessen

Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume. Meist entstehen sie infolge von Entzündungen. Im Kieferbereich können sie, falls sie unentdeckt bleiben und ihr Wachstum nicht gestoppt wird, das gesunde Gewebe verdrängen und zu erheblichen Schmerzen führen. Zysten können auch Zahnwanderungen oder Zahnfehlstellungen verursachen. Ihre Entfernung erfolgt über einen chirurgischen Eingriff. 

Ein Abszess besteht aus einer Eiteransammlung im Gewebe, ebenfalls ausgelöst durch Entzündungen und Keime. Ein betroffener Patient bekommt den Abszess in Form einer schmerzhaften Schwellung zu spüren. Eine Behandlung sieht vor, den Abszess mit einem kleinen Schnitt zu öffnen, damit der Eiter abgesaugt werden kann. Nach einer Spülung mit einer desinfizierenden Flüssigkeit sind die Beschwerden normalerweise vorbei.

 

Lippenbandkorrektur bei „echten“ Diastemata

Als „Diastema“ wird eine auffallende Zahnlücke zwischen den vorderen Schneidezähnen im Oberkiefer bezeichnet. In der Zahnmedizin unterscheidet man zwischen „echten“ und „unechten“ Diastemata. Das „echte“ Diastema ist genetisch bedingt und wird durch das Lippenbändchen, das an der Innenseite der Lippe zu tief ansetzt oder zu straff ist, verursacht.
Diese so entstandene Zahnlücke wird nicht nur als ästhetisch unangenehm empfunden, sie kann unter Umständen insbesondere bei Kindern zu einer undeutlichen Aussprache führen. Auch können falsch ansetzende Lippenbändchen bei Erwachsenen Zahnfleischrückgang bewirken.
Der Ansatz des Lippenbandes kann mit einem kleinen chirurgischen Eingriff korrigiert werden. Bei Kindern sollte diese Behandlung möglichst erst nach dem Durchbruch der bleibenden seitlichen Schneidezähne durchgeführt werden. Die Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen schließt sich danach in der Regel innerhalb von drei Monaten.  Bei Kindern ist selten eine zusätzliche kieferorthopädische Regulierung der Zahnstellung nötig.

Auch bei Erwachsenen ist eine Korrektur des Lippenbändchens möglich, erfordert jedoch in den meisten Fällen eine anschließende kieferorthopädische Behandlung mit Zahnspangen. Eine weitere, hoch-ästhetische und minimalinvasive Methode, die Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen zu verdecken, ist eine künstliche Verbreiterung der Zähne mit Veneers

 

Frontzahn-Traumata – Zahn-Unfall

Bei unfallträchtigen Sportarten wie Boxen oder Reiten sind die Frontzähne ebenso erhöhten Gefahren ausgesetzt wie bei der Fortbewegung auf Motorrädern oder Fahrrädern. Zahnschäden nach Unfällen müssen so schnell wie möglich behandelt werden. Lockere Frontzähne können geschient oder verblockt und auf diese Weise wieder stabilisiert werden. Solange nicht zu viel Zeit verstreicht, ist es möglich, Zähne zu kleben oder sogar zu re-implantieren. 
Unsere Spezialisten für oralchirurgische Eingriffe haben Erfahrung mit Zahnunfällen. Sie raten zur Anschaffung einer so genannten Zahnrettungsbox (erhältlich in der Apotheke für ca. 16 EUR). Wird der abgeschlagene Teil eines Zahns darin innerhalb von 15 bis 30 Minuten eingepackt und ohne unnötige Verzögerung der Weg zum Zahnarzt gesucht, bestehen gute Aussichten, den Zahn zu retten.

 

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Oralchirurgie in unserer Zahnarztpraxis in Wetzlar? Rufen Sie uns an und vereinbaren heute noch einen Termin. Wir beraten Sie gerne unter 06441-45878, per E-Mail oder direkt Online.

Oralchirurgische Behandlungen bei Zahnarzt Dr. Röder & Kollegen in Wetzlar
WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

 

 

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